Ein persönlicher Blog‑Artikel von Alfred Preinfalk jr. (Rodmar)

24.06.2026

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Dieser Artikel enthält keine beleidigenden Wörter und keine Gewaltbegriffe. Es geht ausschließlich um Sprache, Respekt, Umgangsformen und persönliche Erfahrungen.

Worte, die verletzen – und Worte, die heilen Ein persönlicher Blog‑Artikel von Alfred Preinfalk jr. (Rodmar)

Es gibt Wörter und Sätze, die hört man in Serien, Filmen und – leider – auch im eigenen Zuhause. Manchmal sind sie witzig gemeint, manchmal gedankenlos, manchmal verletzend. Und manchmal sind sie so heftig, dass man sich fragt, wie irgendjemand behaupten kann, das alles sei „pädagogisch wertvoll“.

Mir wurde als Kind immer gesagt, Fernsehen sei Bildungsfernsehen. Ja klar – denn dort hört man ja keine Beleidigungen, keine Drohungen, keine diskriminierenden Sprüche, keine abwertenden Wörter. Ironie aus.

Ich frage mich bis heute, was manche Menschen an solchen Ausdrücken so faszinierend finden. Was ist daran gut? Was ist daran lustig? Was ist daran lehrreich?

Der Spruch „Noch alle Nadeln an der Tanne?“

Dieser Spruch ist wenigstens harmlos und sogar ein bisschen witzig. Er klingt nicht sofort beleidigend, und man muss zweimal überlegen, was damit gemeint ist. Ähnlich wie „Noch alle Latten am Zaun?“ oder „Noch alle Tassen im Schrank?“.

Aber man könnte es auch freundlicher sagen: „Ich finde es klasse, dass Sie anders denken und anders sind – jeder Mensch ist einzigartig.“

Ich gebe es zu: Auch ich habe früher Schimpfwörter benutzt

Ich mache keine Ausrede daraus. Ich sage nicht „Früher waren andere Zeiten“. Ich sage: Ich kannte keine Alternativen. Und ich bin sicher, dass ich damit nicht allein bin.

Ein Text von Joe – mit Humor und Wahrheit

Copyright Text Quellenangabe Anfang:

Du hast nicht alle Tassen im Schrank. Ich hab heute wirklich in der Küche nachgesehen. Alle Tassen da. Sogar farblich sortiert. Danach hab ich noch kurz gecheckt, ob draußen am Gartenzaun alle Latten dran sind. Ja, sind sie. Und trotzdem benutzen Leute diesen Spruch, um andere runterzumachen.

Quelle: https://www.rodmar-world.com/l/joe-17-spruche-die-menschen-raushauen-ohne-uberhaupt-zu-checken-was-sie-da-eigentlich-sagen/

Copyright Text Quellenangabe Ende.

Joe hat das Ganze mit einer guten Portion frechem Humor verpackt – und genau das gefällt mir.

Das Traurige: Viele verletzende Worte hört man im eigenen Zuhause

Von Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Verwandten, Bekannten. Und wenn ein Kind sagt, dass es sich verletzt fühlt, kommt oft:

  • „Du verträgst ja gar nichts.“
  • „Das war doch nicht so gemeint.“
  • „Nur die Harten kommen durch.“

Diesen Spruch habe ich selbst als Kind gehört. Ich war nie der „harte Typ“. Ich hätte damals fragen sollen: „Wie wird man denn hart? Was muss man tun, um ein harter Kerl zu werden?“

Viele Menschen denken erst nach, wenn der Schaden längst angerichtet ist.

Warum benutzen Menschen tierische oder körperbezogene Schimpfwörter?

Wenn Menschen so zivilisiert sind – warum brauchen sie dann solche Wörter? Und wie erklären sie ihren Kindern, warum sie Tiere beleidigen, deren Produkte sie gleichzeitig konsumieren?

Ein Vergleich aus „Monster AG“

Im Film kommt die Energie zuerst aus Angst. Am Ende aber aus Lachen – und das liefert viel mehr Kraft. Vielleicht sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen:

Warum nicht etwas Schönes erschaffen? Warum nicht etwas Freundliches sagen? Warum nicht Wärme statt Kälte verbreiten?

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Zitat von Alfred Preinfalk jr. (Rodmar):
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